Gold

    Gelbgold

    Gelbgold ist der Klassiker unter den Trauring-Metallen und war viele Jahrzehnte die erste Wahl für Trauringe. Auch heute erfreuen sich Trauringe aus Gelbgold immer noch sehr großer Beliebheit. Gelbgold als reiner Werkstoff ist ein sehr weiches Metall. Deshalb wird in der Schmuckverarbeitung das reine Feingold in der Regel legiert, also mit anderen Metallen verschmolzen.

    Die juweliersüblichen Legierungen sind:

    333/000
    375/000
    750/000
    900/000 ( nur Gelbgold)
    Feingold ( nur Gelbgold)

    Die Zahl vor der Legierung gibt immer an, wie viel Promille Feingold in Ihrem Ring verarbeitet sind.
    Dies gilt für jede Goldfarbe!

    Für Gelbgold gilt: je höher das Feingehalt, desto wärmer der Farbton, desto höher die Wertigkeit.

    Roségold und Rotgold:

    Wird der Kupferanteil in der Legierung leicht erhöht, erhält man einen angenehm warmen Farbton, der sehr harmonisch mit den meisten Hauttypen ist.

    Optisch lassen sich wirkungsvolle Designs erzielen, wenn man diesen Farbton mit weißen Materialien kombiniert.

    Dieser warme Farbton wird auch Schweden-, Mittel- oder Apricotgold genannt.
    Kräftiger fällt der Farbton aus, wenn der Kupferanteil deutlich höher ist.
    Dann spricht man von Rotgold.
    Eine Legierung, die häufig dann zum Einsatz kommt, wenn schöne Farbkontraste erzielt werden sollen.
    Rosé- und Rotgold bieten wir über verschiedene Hersteller auch in der 333/000 Legierung an.

    Weißgold und Graugold:

    enthält zusätzlich einen hohen Palladiumanteil in der Legierung.
    Dadurch ist es heute möglich einen Farbton zu erzielen, welcher auch nach jahrelangem Tragen nicht gelb wird.
    Tatsächlich ist es bei den von uns angebotenen Legierungen so, dass das Material einen edlen, immer beständigen grauen Farbton hat.
    Darum wird es auch Graugold genannt.
    Als Weißgold wird das Material bezeichnet, wenn das Schmuckstück durch eine hochwertige Rhodinierung veredelt wird.
    Dies sorgt für den hellen, strahlenden Farbton.
    Weiß- und Graugold bieten wir hauptsächlich in den Legierungen 585/000 und 750/000 Gold an.
    Helle Trauringe aus Weißgold und Graugold bringen eingefasste Brillanten besonders gut zur Geltung.

    Platin & Palladium

    Platin

    ist das seltenste aller Edelmetalle.
    95% reines Platin plus 5% Magie ergibt 100% Wirkung!
    Es besticht durch seinen unvergleichlich weiß strahlenden Schimmer, der für immer erhalten bleibt. Selbst nach vielen Jahren scheint ein getragener Platinring von innen heraus zu strahlen.
    Trauringe aus Platin werden immer schöner, je länger sie getragen werden.
    Zudem ist Platin widerstandsfähiger als andere Schmuckmetalle, es trägt sich nicht ab und hält jeden Edelstein sicher gefasst.
    Platin ist absolut hypoallergen und damit bestens für Allergiker geeignet.
    Platin wird üblicherweise zu 950 Teilen, also nahezu rein verarbeitet.
    Inzwischen können wir über diverse Hersteller eine 600/000 Platinlegierung anbieten.

    Palladium

    ist ein eigenständiges Edelmetall aus der Platingruppe und ähnelt dem chemischen Verhalten des besonders wertigen Metalls Platin. Entdeckt wurde Palladium bereits vor über 200 Jahren, vom britischen Arzt, Chemiker und Physiker William Hyde Wollaston.
    Das Metall weist einen charakteristischen weißen Farbton auf, der dem des Platins recht ähnlich ist. So wird Palladium auch oftmals zur Herstellung von Weißgold-Legierungen verwendet. Doch auch als Hauptmaterial, oftmals in einer 950Pd-Legierung, ist Palladium ein beliebtes Metall für wunderschöne, hell-silber bis weiße Trauringe. Da Palladium nicht ganz so selten wie Gold oder gar Platin ist, sind Trauringe aus Palladium auch aus Kostensicht besonders attraktiv.

    Edelstahl, Titan & Silber

    Edelstahl

    ist ein Werkstoff, der mit der Menschheitsgeschichte eng verbunden ist. Die ersten Stahlverbindungen wurden von Menschen bereits vor über 3500 Jahren hergestellt. Seit dem hat der Mensch für das Metall vielfältige Anwendungszwecke gefunden. Es wurde aber auch stetig weiterentwickelt. Der moderne und elegante Edelstahl von heute hat mit dem damaligen Werkstoff nur noch sehr wenig gemeinsam. Längst ist der Werkstoff so edel und rein, dass er seinen Weg in das Schmuckhandwerk gefunden hat. Edelstahl ist besonders durch seinen glänzend hellen Farbton und die hohe Kratzfestigkeit ein beliebtes Material für Trauringe. Besonders attraktiv ist auch der Preis, da der Hauptbestandteil von Edelstahlegierungen Eisen ist, das vierthäufigste Material in der Erdkruste.

    Titan

    ist ein weiß glänzendes Metall. Aufgrund der sehr hohen Korrosionsbeständigkeit wird Titan oft im medizinischen Bereich eingesetzt. Das Metall ist gegen viele schwache Säuren und Laugen beständig. Der Name des Metalls leitet sich vom griechischen Göttergeschlecht der Titanen ab. Sicherlich ein Indiz dafür, dass sein Namensgeber, der deutsche Chemiker Heinrich Klaproth, dem Metall außergewöhnliche Eigenschaften beigemessen hat. In der Tat besticht Titan durch seine hohe Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit bei relativ geringer Dichte. So weisen Trauringe aus Titan eine hohe Kratzfestigkeit bei geringem Gewicht auf, was für einen hohen Tragekomfort sorgt. Gerne wird Titan auch mit Gold gearbeitet, so dass besonders kontrastreiche, mehrfarbige Trauringe entstehen.

    Silber

    ist seit vielen Jahrtausenden ein beliebtes und wichtiges Metall für die Menschen. Silber wird bereits seit dem 5. Jahrtausend vor Christus von Menschen bearbeitet. Ob Ägypter, Asyrer, Griechen, Römer oder die Germanen: Alle wussten das hell schimmernde Edelmetall zu schätzen. Zeitweilig war es sogar wertvoller als Gold. Schon früh wurde silber gerne zur Schmuckherstellung verwendet. Aber auch als Zahlungsmittel wurde das Edelmetall aufgrund seiner hohen Wertigkeit gerne eingesetzt. Die berühmtesten Silbermünzen sind wohl der englische Silberpenny oder auch der amerikanische Silberdollar.
    Silber ist ein sehr weiches Metall und verfügt somit nicht über die hohe Kratzfestigkeit, die beispielsweise Platin aufweist. Die häufigste Legierung ist 925er Silber , manchmal auch „Sterlingsilber“ genannt.

    Diamant

    Der Rohdiamant

    ist der härsteste natürliche Stoff und im natürlichen Zustand  in der Regel transparatent und farblos. Es gibt jedoch auch Diamanten, die aufgrund von Einschlüssen farbig schimmern, wie zum Beispiel, grün, blau, rot oder gelb. Die ältesten Diamanten sind mehr als 4 Milliarden Jahre alt, die jüngsten immer noch mehrere hundert Millionen Jahre. Für die Bildung von Diamanten sind ein hoher Druck und eine hohe Temperatur nötig. Dies sind Bedingungen, die auf der Erde nur in Tiefen von etwa 150 bis etwa 660 Kilometern vorherrschen. Diamanten sind sehr selten und von allen Diamanten sind nur etwa ein Viertel für die Verwendung als Schmuckstein geeignet. Dies erklärt den hohen Wert der Edelsteine.
    Mittlerweile gibt es weltweit viele Abkommen und Auflagen um sicherzustellen, dass keine Konfliktdiamanten zu Schmucksteinen weiterverarbeitet werden.

    Brillant

    Ein Diamant, so wie man ihn als Schmuckstein kennt, erhält sein besonderes Aussehen erst durch einen ganz speziellen Schliff. Der bekannteste Schliff ist dabei der Brillantschliff. Dabei wird der Rohdiamant so präzise geschliffen, dass eine optimale Lichtbrechung erfolgen kann, was dem Brillanten sein charakteristisches Funkeln verleiht. So kommt der Name Brillant dann auch aus dem Französischen und bedeutet übersetzt soviel wie „strahlend“ oder „glänzend“. Ein Diamant im Brillantschliff weist in der Regel im Oberteil mindestens 32- und im Unterteil mindestens 24 Facetten auf.
    Natürlich gibt es auch noch weitere, sehr beliebte Diamantschliffe. Der zweithäufigste Schliff, gleich nach dem runden Brillantschliff, ist der quadratische Princess-Schliff. Während beim Brillantschliff nur etwa 50% des Rohdiamanten erhalten bleiben, sind dies beim Princess-Schliff etwa 80% des ursprünglichen Steins.

    Qualität

    Ihre Vollendung erhalten die Diamanten erst durch einen professionellen und präsizen Schliff. Doch auch hier gibt es noch verschiedene Kriterien und Merkmale, nach denen die Qualität der Edelsteine unterschieden wird. Geschliffene Diamanten werden nach den sogenannten „vier-c“-Kriterien bewertet. Dies sind:

    • „carat weight“: Das Gewicht in Karat. Sehr große Diamanten sind besonders selten.
    • „clarity“: Die Reinheit des Diamanten. Mit diesem Kriterium wird angegeben, wie viele Einschlüsse der Diamant ggf. bei 10-facher Vergrößerung aufweist.
    • „colour“: Die Farbe des Steines. Die Skala reicht dabei von „D“, was für hochfeines Weiß steht, bis „Z“, was für getönte Diamanten vergeben wird.
    • „cut“: Der Schliff des Diamanten. Dies ist ein Kriterium zur Bewertung des präzisen Schliffes. Denn nur bei optimalem Schliff kommt der volle Glanz des Diamanten zur Geltung.
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