Der Diamant

Farbe – Schliff – Gewicht – Reinheit

Kein anderer Edelstein fasziniert uns gleichermaßen.
Ein Diamant funkelt und strahlt in allen Regenbogenfarben. Der Diamant begeistert in jedem Schliff, er bringt die Augen seines Betrachters zum Strahlen.
Wegen all seiner herausragenden Eigenschaften ist der Diamant der wohl begehrteste Edelstein der Welt und wie kein anderer Stein dazu geeignet, Schmuckstücke besonders zu veredeln. Im Folgenden erklären wir Euch, wie ein Diamant bewertet wird.

Für die Bewertung und somit die Preisfindung, werden im wesentlichen vier Kriterien zugrunde gelegt – Die 4C.

In der typischen Auflistung fehlt uns das wichtigste. Das 5.C für Vertauen – Confidence.
Denn die 4C lassen sich erklären, das gute Gefühl, das Ihr bei einem Diamantkauf haben solltet aber nicht. Der Rest ist Vertrauenssache. Darum kauft Eure Diamanten dort, wo Ihr Euch gut beraten und wohl fühlt.

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1C - Cut

Des Menschen Beitrag

Durch den Schliff, der perfekt proportioniert sein muss, entfaltet der Diamant sein Feuer.

Der Schliff des Diamanten ist das einzige Bewertungskriterium, welches der Mensch beeinflusst.

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Der Schliff

Alle anderen Merkmale, wie Farbe und Reinheit, entstehen in der Natur.

Der Brillantschliff ist die begehrteste Schliffart. Durch seine 57 Facetten, die perfekt aufeinander abgestimmt sind, entsteht das Leuchten, welches von keiner anderen Schliffart übertroffen wird. Alles einfallende Licht wird durch die Facetten reflektiert und der Diamant scheint von Innen in allen Farben des Regenbogens zu strahlen. Sind die Proportionen nicht perfekt angeordnet, ist der Diamant zu flach, oder zu hoch geschliffen, scheint er an einigen Stellen dunkel hinterlegt zu sein. Unter anderem bestimmt der Schliff über den Preis des Edelsteins.

Sind die Proportionen nicht sehr gut, mindert der Schliff den Steinpreis gegenüber einem perfekt geschliffenen Diamanten, mit ansonsten gleichen Attributen.

2C - Carat

Das Gewicht

Das Gewicht von Diamanten wird in Carat angegeben.

Der Name leitet sich vom Johannisbrotbaum – Ceratonia siliqua – ab. Früher wurden die Samenkerne des Johannisbrotbaums verwendet, um das Gewicht von Gold und Edelsteinen zu ermitteln.

CARAT

Das Gewicht

Das Gewicht von Diamanten wird in Carat angegeben.
Der Name leitet sich vom Johannisbrotbaum – Ceratonia siliqua – ab. Früher wurden die Samenkerne des Johannisbrotbaums verwendet, um das Gewicht von Gold und Edelsteinen zu ermitteln. Man fand, dass die Samenkerne ungewöhnlich gleichmäßig waren und wählte sie als sichere Maßeinheit aus.

Inzwischen bleibt nur die Bezeichnung, die international anerkannt ist. Ein metrisches Carat entspricht exakt 0,2 Gramm. Das Gewicht eines Diamanten in Carat bestimmt maßgeblich über den Preis des Edelsteins. Größere Diamanten in guter Qualität sind seltener als kleine Steine darum umso gefragter.

Der Preis von Diamanten steigt nicht proportional. Also kostet ein Halbkaräter nicht doppelt so viel wie ein Viertelkaräter, sondern der Preis ändert sich exponentiell. Große Diamanten sind nicht nur vom Carat Gewicht her schwerer, sondern auch teurer pro Carat.
Oft empfiehlt es sich, Diamantpreise im “Schwellenbereich” zu vergleichen. Ein Diamant von 0,45ct ist zum Beispiel nicht wesentlich kleiner, als ein Halbkaräter, aber deutlich günstiger.

3C - Clarity

Die Reinheit

Diamanten sind Naturprodukte, die aus Kohlenstoff bestehen. Sie haben von Natur aus Einschlüsse unterschiedlicher Größe und Stärke.

Clarity ( Reinheit) ist das Kriterium, welches die Sichtbarkeit dieser Einschlüsse beschreibt.

CLARITY

Die Reinheit

Die Reinheit eines Diamanten ist ein weiteres Kriterium, wenn es um die Ermittlung des Wertes geht.
Auch hier gilt: je reiner der Stein, desto höher der Wert. Nahezu jeder Diamant weist natürliche Einschlüsse auf. Diese Einschlüsse im Stein werden nach internationalen Standards bei 10 facher Vergrößerung unter einer genormten Lupe ermittelt.

Findet man keine Einschlüsse, gilt der Diamant als lupenrein – IF – Internally Flawless. Für die Bewertung der Reinheit eines Diamanten, durch einen geübten Fachmann, wird eine international gültige Skala zugrunde gelegt.

Einschlüsse, die mit bloßem Auge erkennbar sind – meist als dunkler Fleck wahrzunehmen – bezeichnet man als Piqué.

4C - Colour

Die Farbe des Steins

Nur ein annähernd farbloser Diamant schafft es, alles einfallende Licht zu reflektieren.

Dies sorgt dafür, dass der Diamant in allen Regenbogenfarben schillert.

COLOR

Die Farbe

Obwohl man für die Graduierung eines Diamanten von Farbe spricht gilt: je transparenter – Hochfeines Weiß – ein Stein ist, desto wertvoller ist er.

Weiße Diamanten werden in verschiedene Weißstufen unterteilt und bis hin zu einer gelblichen Tönung nach denselben Kriterien graduiert.

Der GIA-Standard skaliert Diamantfarben von D bis Z. Diese Bezeichnungen werden heute international verwendet, um Diamanten einer Farbgebung zuzuordnen und somit ihren Wert zu bestimmen.

Die eher seltenen, natur farbigen Diamanten, wie zum Beispiel rötliche, grüne oder blaue, werden als “Fancy Diamonds” bezeichnet und können je nach Reinheit deutlich wertvoller sein, als weiße Diamanten.

Natürlich pinkfarbene Diamanten werden zum Beispiel um das knapp fünfzigfache höher bewertet, als farblose Diamanten.

Aktuell wurde der “Pink Star”, der größte natürlich pinkfarbene Diamant, für über 70 Millionen US Dollar versteigert. Der Diamant wurde vor 18 Jahren entdeckt und über einen Zeitraum von zwei Jahren geschliffen. Der “Pink Star” hat ein Gewicht von 59,6 Carat.

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